Wie viele Geschlechter gibt es? Das sagen die Kandidaten aus dem Kreis Calw
Gibt es mehr als zwei Geschlechter? Dazu sollten die Spitzenkandidaten aus dem Kreis Calw Stellung beziehen. (Symbolbild) Foto: Jan Woitas/zb/dpa
Männlich, weiblich, divers – die Frage, ob es nur zwei oder doch mehr Geschlechter gibt, erregt die Gemüter. Bei der Podiumsdiskussion in Altensteig der Landtags-Kandidaten aus dem Kreis Calw wurde das Thema ebenfalls angesprochen. Ein Zuhörer stellte die Frage: Wie viele Geschlechter gibt es?
Für Miguel Klauß von der AfD ist die Antwort kurz: „Zwei“, sagt er. Carl Christian Hirsch von der CDU verwies auf soziale und biologische Geschlechter und sagte: „Ich orientiere mich am biologischen Geschlecht“, also ebenfalls zwei.
Für Miguel Klauß von der AfD ist die Antwort kurz: „Zwei“, sagt er. Carl Christian Hirsch von der CDU verwies auf soziale und biologische Geschlechter und sagte: „Ich orientiere mich am biologischen Geschlecht“, also ebenfalls zwei.
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Den Unterschied zwischen „gesellschaftlich“ und „biologisch“ machte auch Thomas Hanser von der Linken. Biologisch gebe es zwei Geschlechter, meinte er, doch seien auch schon in der Antike Zwitter beschrieben worden. Gesellschaftlich könne es mehr als zwei Geschlechter geben. „Wenn sich jemand anders fühlt, wer bin ich dann, darüber zu urteilen?“ fragte er.
Für Miguel Klauß von der AfD ist die Antwort kurz: „Zwei“, sagt er. Carl Christian Hirsch von der CDU verwies auf soziale und biologische Geschlechter und sagte: „Ich orientiere mich am biologischen Geschlecht“, also ebenfalls zwei.
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Fynn Rubehn von den Grünen widersprach. „Auch biologisch ist ,zwei’ falsch“, erklärte er. Es gebe etwa Menschen mit drei Geschlechtschromosomen– also XXY oder XYY, zum Beispiel.
Johannes Feldmann von der FDP sagte wiederum deutlich: „zwei“. So habe er das in der Schule gelernt.
Auch SPD-Frau Daniela Steinrode stimmte zu und verwies darauf, dass es wichtig sei, sich gegenseitig zuzuhören und „auch mal tolerant Dinge stehen zu lassen“. Feldmann ergänzte, dass es außerdem wichtig sei, zu sagen, was man wirklich denke – unabhängig von möglichen sozialen Folgen.