Was im Kreis Calw richtig gut läuft – und was geändert werden sollte
In Altensteig diskutierten Fynn Rubehn (von links) von den Grünen,Miguel Klauß (AfD), Moderatorin Mareike Heusel, Carl Christian Hirsch (CDU), Thomas Hanser (Linke), Moderator Julian Heusel, Johannes Feldmann (FDP) und Daniela Steinrode (SPD). Foto: Wiebke Jansen
Zwei Blitzrunden zum Anfang und zum Ende der Podiumsdiskussion in Altensteig, bei der die Spitzen-Kandidaten für die Landtagswahl aus dem Kreis Calw miteinander debattierten, sollten beantworten: Was läuft im Kreis grade richtig gut? Und was würden sie sofort ändern?
Gut findet Fynn Rubehn von den Grünen das Medizinstipendium, mit dem angehende Ärzte in den Kreis geholt werden. Verbessern würde er die finanzielle Ausstattung der Kommunen.
Miguel Klauß von der AfD freut sich, dass Wohnraum im Kreis entsteht. Er würde die Grundsteuer abschaffen wollen.
CDU-Kandidat Carl Christian Hirsch sieht die Infrastruktur im Kreis auf einem guten Weg. Er würde Deutsch zur Voraussetzung für die erste Klasse machen.
Lob für hohes Engagement in Ehrenamt und Unternehmen
Linken-Politiker Thomas Hanser sieht die Hermann-Hesse-Bahn als „sehr gutes Projekt“. Er würde den ÖPNV kostenlos machen.
Johannes Feldmann von der FPD betonte das hohe Engagement im Ehrenamt. Auch er würde Deutsch zur Voraussetzung für den Einstieg in die erste Klasse machen.
Daniela Steinrode von der SPD lobte das hohe Engagement der Unternehmen, trotz aller Schwierigkeiten. Sie würde sofort die Kommunen finanziell besser aufstellen.