Eberhard Haizmann spricht sich gegen „Förderdschungel“ aus

Besuch bei der Hochdorfer Kronenbrauerei (von links): Eberhard Haizmann, Herbert Müller, Johannes Feldmann und Jan Felix Stöffler Foto: Justin Gutekunst

Der Chef der Hochdorfer Kronenbrauerei, hat den FDP-Landtagskandidaten Johannes Feldmann empfangen.

Begleitet wurde der FDP-Landtagskandidat von Jan Felix Stöffler und Herbert Müller, heißt es in der Pressemitteilung. Feldmann wollte von Eberhard Haizmann wissen, wie es eine regionale Brauerei schaffe, gegen die Großbrauereien zu bestehen? Ihn interessierte, welche bürokratischen Hindernisse den Brauereibetrieb behindern? Und wie sehe die Zukunftsplanung, auch im Hinblick auf die Nachfolgeregelung, aus?

Familienbetrieb in zwölfter Generation

Die Brauerei werde als Familienbetrieb in der zwölften Generation geführt, so Haizmann. So seien Tochter und Schwiegersohn bereits in die Führung der Brauerei eingebunden. Nachhaltigkeit spiele zudem eine sehr große Rolle. Hochdorfer sei bereits seit vielen Jahren CO₂-neutral und produziere dadurch Bier klimaneutral. Das sehr weiche und reine Brauwasser komme aus dem Schwarzwald von der Kleinen Kinzig, Braugetreide für das Malz kaufe die Brauerei zu fairen Preisen direkt bei heimischen Landwirten. Der Hopfen werde zu mehr als 50 Prozent im brauereieigenen Hopfengarten in Hochdorf geerntet, die restliche Menge komme aus Tettnang. Die Brauhefe werde in eigener Reinzucht geerntet. Diese konsequent ausgerichtete Regionalität und die Klimaneutralität seien ein Alleinstellungsmerkmal der Hochdorfer Kronenbrauerei, so Müller. Thematisiert wurde auch, dass der Bierkonsum seit Jahren rückläufig sei. Hier müsse man sich einerseits durch Qualität, aber auch durch Kreativität in Bezug auf neue Produkte, wie alkoholfreie Biere oder neue Bierrichtungen, abheben. Hochdorfer sei die erste Brauerei gewesen, die ein Naturradler (naturtrüb) auf den Markt gebracht habe, heißt es in der Pressemitteilung.

Pragmatismus statt Bürokratie

 

 

Familienbetrieb in zwölfter Generation

Die Brauerei werde als Familienbetrieb in der zwölften Generation geführt, so Haizmann. So seien Tochter und Schwiegersohn bereits in die Führung der Brauerei eingebunden. Nachhaltigkeit spiele zudem eine sehr große Rolle. Hochdorfer sei bereits seit vielen Jahren CO₂-neutral und produziere dadurch Bier klimaneutral.

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Das sehr weiche und reine Brauwasser komme aus dem Schwarzwald von der Kleinen Kinzig, Braugetreide für das Malz kaufe die Brauerei zu fairen Preisen direkt bei heimischen Landwirten. Der Hopfen werde zu mehr als 50 Prozent im brauereieigenen Hopfengarten in Hochdorf geerntet, die restliche Menge komme aus Tettnang. Die Brauhefe werde in eigener Reinzucht geerntet. Diese konsequent ausgerichtete Regionalität und die Klimaneutralität seien ein Alleinstellungsmerkmal der Hochdorfer Kronenbrauerei, so Müller.

 

 

 

 

 

Thematisiert wurde auch, dass der Bierkonsum seit Jahren rückläufig sei. Hier müsse man sich einerseits durch Qualität, aber auch durch Kreativität in Bezug auf neue Produkte, wie alkoholfreie Biere oder neue Bierrichtungen, abheben. Hochdorfer sei die erste Brauerei gewesen, die ein Naturradler (naturtrüb) auf den Markt gebracht habe, heißt es in der Pressemitteilung.

Pragmatismus statt Bürokratie

Auf die Frage von Feldmann, welches die wichtigsten Themenfelder des Bauereichefs seien, nannte Haizmann die Bürokratie, die durch Pragmatismus ersetzt werden müsse. Darüber hinaus solle der unüberschaubare „Förderdschungel“ entrümpelt und reduziert werden. Die Fördermittel für die Kommunen seien ein zweischneidiges Schwert, denn oft würden Investitionen getätigt, nur weil es staatliche Fördermittel gebe. Die Gemeinden sollten mehr eigene Mittel erhalten, über die sie dann selbst vor Ort entscheiden könnten. Lohnnebenkosten sollten gesenkt und Karenztage bei ein- bis zweitägigen Krankmeldungen wieder eingeführt werden.

Bei der anschließenden Führung durch die Brauerei konnten sich die Besucher ein Bild vom Produktionsprozess und vom hohen Grad der Automatisierung machen.